Charleston stand schon immer weit oben auf meiner „to visit“ Liste. Schon bevor wir in die USA gezogen sind. Savannah ist von Charleston „nur“ zwei Autostunden entfernt – für amerikanische Verhältnisse also eigentlich ein Katzensprung – und trotzdem hat es zweieinhalb Jahre gedauert, bis wir der „Holy City“ endlich einen Besuch abgestattet haben. Eigentlich wollten wir ein langes Wochenende in Charleston verbringen, haben das wegen Corona immer wieder hinausgezögert und uns dann Anfang des Jahres dazu entschlossen, erst mal nur einen Tagesausflug zu machen. Besser als gar nicht! Wir werden „wenn Corona vorbei ist“ bestimmt noch mal einen Ausflug nach Charleston machen. Denn noch mehr Spaß macht es bestimmt, wenn man ohne Bedenken die vielen schönen Cafés und Restaurants besuchen kann. Und auch sonst haben wir natürlich nur einen Bruchteil von dem gesehen, was es in Charleston und Umgebung zu sehen gibt.

So sah unser Tag aus:

Gefrühstückt haben wir eine Kleinigkeit im Auto auf dem Weg nach Charleston (mit dem Plan dort ein zweites Frühstück zu uns zu nehmen). Das Auto haben wir in der Nähe vom Historic Market abgestellt, da man von dort aus alles, was wir an dem Tag sehen wollten, gut zu Fuß erreichen konnte. Unser erstes Ziel war der neue Flagship Store von The Tiny Tassel. Der Laden ist wirklich schön eingerichtet und die Besitzerin so freundlich! Lohnt sich auf jeden Fall, dort vorbeizuschauen. K hat sich dieses Haarband als Souvenir ausgesucht (und trägt es seither fast täglich!). Ich bereue es ein bisschen, mir nicht auch eins gekauft zu haben, ha! Auf dem Weg dorthin wollten wir uns eigentlich ein zweites Frühstück bei Callie’s Hot Little Biscuits gönnen, aber die Schlange war leider zu lang. Spricht ja eigentlich nur für den Laden, aber wir waren einfach zu ungeduldig. Mimi, die Besitzerin von The Tiny Tassel, hat uns Caviar & Bananas empfohlen, wo wir dann zu Mittag gegessen haben. Die Sandwiches (und der Kaffee!) waren wirklich lecker. Es gibt draußen ein paar Tische, man kann die Sachen aber auch alle gut auf der Hand essen, z.B. im Park um die Ecke. Am liebsten hätten wir uns zum Nachtisch ein Eis bei Jeni’s geholt (so gut!), aber das lag leider nicht wirklich auf dem Weg. Deshalb gab es ein Eis für die Kinder von einem Cookie-Laden, dessen Name ich mir nicht gemerkt habe (würde ich aber auch nicht unbedingt weiterempfehlen).

Lake Pajamas stand eigentlich nicht auf unserem Plan. Aber da wir auf dem Weg zur Rainbow Row zufällig am Laden (von denen es in ganz Amerika nur zwei gibt) vorbei gingen, wollten wir (okay, ich) doch kurz rein schauen. Es lohnt sich meiner Meinung nach schon, weil der Laden so schön eingerichtet ist. Ich habe gleich ein paar Schlafanzüge anprobiert und mir tatsächlich einen gegönnt. Kein günstiges Souvenir. Aber eins, was seither ständig im Einsatz ist.

Dann ging’s weiter zur Rainbow Row. Die stand auf meiner Prioritätenliste ganz oben! Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder es lag daran, dass vor einem der Häuser ein riesiger Container stand, oder es hat einfach etwas Sonne gefehlt… umgehauen hat mich die Rainbow Row jedenfalls nicht. Auch wenn sie ohne Zweifel schön ist! So wie die ganze Stadt eigentlich. Insgesamt hat mich die Architektur und der Charm von Charleston sehr an Savannah erinnert. Hier gibt es auch viele Häuser in allen Farben des Regenbogens, versteckte Innenhöfe und Gärten und viel Grün. Charleston hat im Vergleich zu Savannah aber mehr Großstadtflair.

Geendet hat unser Tag mit dem Dilemma, wo wir denn jetzt zu Abend essen sollen. Ich hatte natürlich vorher recherchiert und mir ein paar Restaurants rausgesucht, wo man gut draußen essen kann. Leider haben wir uns den kühlsten Tag im März ausgesucht und nachdem wir den ganzen Tag draußen waren, wollten wir jetzt nicht noch draußen zu Abend essen. Drinnen sitzen wollten wir allerdings auch nicht wegen Corona. Also sind wir zurück zum Auto und haben überlegt, was wir leckeres „to go“ bestellen und ohne große Sauerei im Auto essen können. Long story short: nach viel Rumgoogeln, Rumfahren und Rummeckern haben wir Domino‘s Pizza im Auto gegessen, ha! Die Kinder waren glücklich (und satt), wir Eltern etwas enttäuscht (aber auch satt). So haben wir wenigstens noch vieles auf unsere Liste, was wir beim nächsten Trip nach Charleston ausprobieren wollen. Unter anderem: The Harbinger Café, The Obstinate Daughter, Folly Beach, Sullivan‘s Island, The Battery, Middleton Place und mehr.

Wart ihr schon mal in Charleston? Wenn ja, was hat euch am besten gefallen?

Eure Kerstin

0 Kommentare zu “Charleston

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: