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Goodbye Deutschland! | 5 things we love (and 5 that we miss)

Gute zwei Monate sind wir jetzt hier in unserem neuen Zuhause, das sich noch immer nicht so recht nach Zuhause anfühlt. Es ist wirklich schön hier. Wir haben schon ein paar Leute kennengelernt, einen Kindergarten gefunden und ein Haus gekauft! Aber ich glaube, es wird noch etwas dauern, bis aus den „Leuten“ richtige Freunde werden und aus dem Haus unser Zuhause. Das gehört zu Neuanfängen nun mal dazu. Auch in unserem zweiten Monat hier in Georgia gab es Dinge, die wir vermisst haben. Aber es ist mir auch nicht schwer gefallen, fünf Dinge zu finden, die wir grade lieben. Lest selbst…

Was wir vermissen:

1) Kinderschokolade. Ein einziger Riegel liegt noch im Kühlschrank und keiner traut sich, ihn zu essen. Weil… dann ist er weg. Und ich kann keinen Nachschub besorgen. Amos tröstet sich mit Reese’s Peanutbutter Cups (er nennt sie Pipi Cups) darüber hinweg, Kathleen weiß nicht, dass noch ein Riegel im Kühlschrank ist (sonst wäre er sicher schon weg). Ja, und ich, wie gesagt, ich zögere es so lange es geht hinaus, ihn zu essen. Wahrscheinlich wird er noch schlecht! Wird Schokolade schlecht? Hm, vielleicht sollte ich ihn doch besser rechtzeitig retten. Wäre ja schade drum.

2) Telefonieren. Es ist ja nicht so, dass ich nicht telefonieren könnte. Es gibt FaceTime, WhatsApp, Skype etc.. Aber mit der Zeitverschiebung zu Deutschland ist es gar nicht so einfach, einen Zeitpunkt zu finden, an dem beide Zeit haben (und am besten kinderfrei sind, bzw. nicht bei der Arbeit). Aber ich habe Hoffnung, dass sich das irgendwie einspielt. Wenn wahrscheinlich auch nicht so häufig wie früher. Aber es geht eben nichts über ausgiebige Gespräche mit den besten Freundinnen…

3) Den Herbst. Es kühlt mittlerweile nachts zwar etwas ab und es ist auch nicht mehr ganz so schwül, aber vor ein paar Tagen hatten wir noch 28 Grad. Nicht grade herbstliche Temperaturen. Wobei ich sagen muss, dass ich mit den Temperaturen gut leben kann. Ist mir zumindest lieber als jetzt schon Winterschuhe kaufen zu müssen. Was mir aber fehlt, sind die bunten Bäume, das Blätter pressen und Kastanien sammeln… Und dass in ein paar Wochen schon Weihnachten sein soll, kann ich mir  so gar nicht vorstellen!

4) Backen. In den letzten zwei Monaten habe ich genau ein Mal gebacken. Chocolate Chip Cookies. Das war so ziemlich das einzige, wofür das Küchenequipment im Ferienhaus ausgereicht hat. Ich konnte noch nicht mal einen Kuchen für Kathleens 5. Geburtstag backen! Aber bald holen wir das mit Plätzchen backen alles nach…

5) Unsere Sachen!!* Nach fast drei Monaten weiß ich schon gar nicht mehr, was „unsere Sachen“ eigentlich sind. Okay, Couch, Bett, Esstisch, Stühle – aber sonst so? Das wird entweder wie Weihnachten und Ostern zusammen und ich freue mich über jedes Paar Schuhe, jede Tasse und Blumenvase, die ich auspacke; oder aber ich krieg die große Krise und gebe alles weg, was ich die letzten Monate nicht vermisst habe. Wir werden sehen.

Was wir lieben:

1) Pumpkin Patches. Wenigstens ein bisschen Herbstfeeling, wo sich sonst noch alles nach Sommer anfühlt!

2) Connect on the dot. Ein kostenloser Bus (und Fähre) in Savannah. Die Busse fahren alle zehn Minuten und die zwei Routen decken fast die komplette Innenstadt ab. Super praktisch und Spaß macht’s auch!

3) Unser neuer Kindergarten. Beide Kinder haben gleichzeitig einen Platz bekommen, die Mitarbeiter sind alle so nett und die Kinder gehen gerne! Was will man mehr?!

4) Podcasts. Seit ich ein Auto mit Bluetooth habe (und generell öfter als in Deutschland mit dem Auto unterwegs bin), höre ich beim Fahren oft Podcasts. (Liegt vielleicht auch daran, dass die Radiosender hier etwas gewöhnungsbedürftig sind.) Zu meinen liebsten Podcasts gehören momentan jedenfalls „Goop“, „Endlich Om“, „Coffee and Crumbs“ und „Young House Love has a Podcast“.

5) Drive thru’s. Auch das hat sicherlich damit zu tun, dass ich hier mehr Auto fahre. Essen holen wir eigentlich nie beim Drive Thru, aber dafür Starbucks (ich kann ja nichts dafür, dass der direkt neben unserem Kindergarten ist!). Und bei den Tankstellen direkt an der Zapfsäule bezahlen zu können, ist einfach super. Wirklich! Ich fand tanken mit Kindern immer so nervig! Für die zwei Meter in die Tankstelle beide Kinder abschnallen, nur damit sie drinnen unbedingt Eis wollen oder beim Bezahlen das Süßigkeitenregal abräumen… Sooo viel einfacher jetzt.

*Den Beitrag habe ich schon vor über einer Woche geschrieben. Mittlerweile haben wir unsere Sachen!! Vieles ist zwar noch in Kisten, aber es ist tatsächlich so: was ich die letzen Monate überhaupt gar nicht vermisst habe, kommt weg! Und über die Lieblingskaffeetasse und Lieblingssofadecke freue ich mich tiiiierisch!!!

So, ich gehe jetzt mal den letzten Kinderschokoriegel vertilgen. Macht’s gut!

Eure Kerstin

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