Alle Städte, in denen ich bislang gelebt habe, mussten mein Herz erst einmal erorbern. Bonn war eine tolle Stadt fürs Studium und hat immer noch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Aber es hat ein paar Monate gedauert, bis ich die schönen Ecken kannte, ein Lieblingscafé hatte und mich wohl fühlte. Der Umzug nach Wiesbaden ist mir damals ziemlich schwer gefallen. Auch wenn Wiesbaden direkt auf den ersten Blick viel schöner war als ich es mir vorgestellt hatte, dauerte es doch einige Zeit (ich würde fast sagen einige Jahre!) bis es sich wirklich nach Zuhause angefühlt hat. Aber als wir vor zwei Jahren Abschied nehmen mussten, ist uns das doch sehr schwer gefallen. Unseren Nachbarn trauern wir immer noch hinterher und viele Freundschaften, die dort entstanden sind, werden wir hoffentlich für immer haben.

Jetzt aber zu Savannah. Das war Liebe auf den ersten Blick. Schon der Name klingt irgendwie so warm und einladend, ja fast romantisch. Okay, letzteres liegt vielleicht auch daran, dass man automatisch an „Vom Winde verweht“ denkt? Die Stadt ist wirklich etwas Besonderes. Als erstes fällt einem auf, wie GRÜN die Stadt ist. Savannah ist übersäht mit alten Eichen, deren verschnörkelte Äste vollbehangen sind mit spanischem Moos. Das Stadtbild ist geprägt von viktorianischen Häusern, deren große Verandas größer sind als die Wohnzimmer und die Fassaden in den schönsten Farben strahlen. Und dann die vielen Cafés und kleinen Shops, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Die Restaurants, die weitaus mehr als Burger und Pommes zu bieten haben. Die vielen Squares mit ihren Statuen, die die Geschichte der Stadt erzählen und Bänken, die zum Verweilen einladen. Ihr seht, Savannah hat’s mir angetan. Vielleicht vermitteln die Fotos ja einen klein bisschen Südstaaten-Charme…

Die berühmte Fontäne im Forsyth Park
Eine wunderschöne neugotische Kirche. Ich hatte leider mein Portemonnaie vergessen, sonst hätte ich sie gerne auch von innen fotografiert.
So sieht es an fast jeder Ecke aus. Grün wohin das Auge blickt, Backsteingebäude, Cafés…
Vielleicht ist das Bild um den 4. Juli rum entstanden… Wobei amerikanische Fahnen eigentlich das ganze Jahr über irgendwo zu sehen sind.
Eins der vielen netten Cafés der Stadt.
Bunte Fassaden machen mich glücklich!
Also hier würde ich sofort einziehen!
Oder hier!
Oder hier! Südstaaten-Charme pur!
Mutig. Aber wie gesagt: bunte Fassaden machen glücklich! Mich zumindest.

Nur ein kleiner Eindruck – vielleicht bald noch mal mehr, wenn ihr wollt. Jetzt interessiert mich: Habt ihr eine Stadt, in der ihr euch direkt wohlgefühlt habt? Und wenn ja, woran lag es?

Auf dieses schöne bunte Leben!

Eure Kerstin

2 Kommentare zu “Savannah

  1. Das ist mir leider noch nicht passiert. Ich habe noch nie eine Stadt gehabt, in der ich mich auf anhieb wohl gefühlt habe. Allerdings war ich mal in Paris. Das hat mir gefallen, aber die Straßen sind sehr dreckig und die Franzosen sehr unhöflich.
    Vielleicht finde ich meine Stadt noch..

    Mit freundlichen Grüßen
    Miss Katherine White
    work – life – balance
    https://www.miss-katherine-white.com/mein-blog-ist-jetzt-1-jahr-alt/

    Liken

  2. Pingback: October 2020 goals – Me and my HAUS

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